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Fotoblog von achtung-poster.de

Tipps, Tricks & News zu Fotografie und Bildbearbeitung.

FotoSharing – Wie teile ich effektiv meine Bilder

Große oder kleine digitale Kamers und natürlich Smartphones mit Fotofunktion begleiten uns ständig, ermöglichen uns aber auch wichtige Momente in unserem Leben festzuhalten. Das Ergebnis ist eine große Sammlung von Bildern, die leider nur zu oft auf den Datenträgern „verstaubt“ und kaum noch angesehen wird. Dank dem Internet und anderer Medien müssen tolle Schnappschüsse jedoch nicht mehr im Verborgenen liegen bleiben und können mit Freunden und Familie geteilt werden – doch wie teile ich meine Bilder effektiv?

Soziale Netzwerke – teilen statt verstauben lassen

Soziale Netzwerke sind ideal um schöne Momente aus dem Urlaub oder eine lustige Feier mit jenen Menschen zu teilen, die dabei waren und natürlich auch jenen, die nicht dabei waren – zum Zeigen, wie schön es war. Die Liste an sozialen Netzwerken ist mittlerweile sehr lang, doch nicht jedes Netzwerk eignet sich zum Teilen von Bildern, auch wenn eine FotoSharing-Funktion vielleicht inkludiert ist. Gerade, wenn man die Gruppe von Personen beschränken will, die Bilder sehen dürfen, sollte man das Netzwerk besonders sorgfältig auswählen. Zu den bekanntesten und am häufigsten genutzten Fotoplattformen im Netz gehört Flickr von Yahoo. Jeder Nutzer erhält dort kostenlos Speicher von einem Gigabyte und kann dort seine Bilder hochladen. Diese können dann für alle Nutzer oder nur eine bestimmte Gruppe sichtbar gemacht werden. Der Nachteil ist jedoch, dass alle, denen man die Bilder zeigen möchte, ebenfalls ein Konto bei Flickr benötigen. Außerdem wird in der kostenlosen Version Werbung eingeblendet, die nur gegen Bezahlung ausgeblendet wird, wofür der Nutzer dann aber auch zusätzlichen Speicherplatz erhält.

Wer seine Bilder nicht zwingend auf eine bestimmte Nutzergruppe beschränken möchte, sondern sie der ganzen Welt zeigen will, der ist bei Instagram richtig. Auf Instagram können neben Fotos auch kurze Videos hochgeladen und geteilt werden. Gerade in Bezug auf die Beschränkung der Zugriffsrechte bietet Facebook ungeahnte Möglichkeiten. Nutzer können dort eine Gruppe gründen, Fotos von verschiedenen Events hochladen und in diese Gruppe dann nur bestimmte Personen einladen. Diese können dann exklusiv die Bilder betrachten. Die Gruppe kann sogar als geheime Gruppe geführt werden, wodurch sie auch nicht über die Suchfunktion bei Facebook gefunden werden kann. Damit ist es ist dann tatsächlich nur noch möglich exklusiv über die Einladung des Administrators der Gruppe beizutreten. Prinzipiell stellen die sozialen Netzwerke verschiedene Optionen für FotoSharing bereit, die Vor- und Nachteile muss jeder für sich selbst abwägen.

Mit dem Smartphone fotografieren und via App teilen

Viele soziale Netzwerke bieten die Möglichkeit eine App auf dem Handy zu installieren und dann die Bilder, die mit dem Smartphone gemacht wurden, bequem hochzuladen. Es gibt mittlerweile aber auch spezielle Apps, die nicht über Webplattformen arbeiten und die Fotos exklusiv nur mit bestimmten Personen via Smartphone geteilt werden. Dazu gehört beispielsweise die App Photo Share. Damit können die Bilder via SMS oder E-Mail an Freunde und Bekannte weiter geschickt werden. Zudem wird eine rudimentäre Bildbearbeitung angeboten ähnlich wie bei Photo Chat. Die App funktioniert ähnlich wie WhatsApp und die Bilder können bestimmten Personen über einen Messenger geschickt werden. Zudem ist es möglich die Fotos zu kommentieren und es ist sogar eine Funktion inkludiert, bei der mehrere Bilder als Diashow betrachtet werden können.

Wenn man mit Freunden unterwegs ist, macht oft nicht nur einer die Fotos, sondern mehrere machen mit ihren Geräten Bilder. Später alle Fotos zu bekommen ist oft schwer mit Hilfe der App Shoto, wird dies jedoch zukünftig kein Problem mehr sein. Wichtig dabei ist, dass alle die App auf ihrem Smartphone installiert haben, dann können gemeinsam Alben angelegt werden. Die App nutzt dazu Standortinformationen von den Kontakten, die ebenfalls die App nutzen. Wer seine Fotos nicht nur einem bestimmten Personenkreis zeigen möchte, sondern einer Community, die die gleiche App nutzt, der wird mit SnapSwap seine Freude haben. Beim Senden kann das Bild nicht einem bestimmten Nutzer geschickt werden, sondern ein zufälliger Nutzer wird ausgewählt. Eine App für Schnappschüsse mit einem hohen Fun-Faktor!

Cloud-Dienste – Zugriff nur für Befugte

Wer Wert darauf legt, dass nicht nur die Zugriffsrechte beschränkt sind und auch die Nutzungsrechte, wie es bei vielen sozialen Netzwerken der Fall ist, abgeben will, der ist bei Cloud-Diensten richtig. In einer Daten-Cloud können Fotos bequem hochgeladen werden und einer genau definierten Personengruppe, die via persönlicher E-Mail eingeladen wird, freigegeben. Angenehmer Nebeneffekt: der Speicher auf dem Smartphone oder PC wird geschont. Zu einem der am häufigsten privat genutzten Cloud-Diensten gehört die Dropbox. Fotos können hier wahlweise über das Web-Interface oder über ein lokal installiertes Tool hochgeladen werden. Die Dropbox gibt es zusätzlich auch als App für das Smartphone, wodurch direkt vom Handy Fotos in der Cloud gespeichert werden können. Ähnlich funktioniert auch Google Drive oder OneDrive von Microsoft. Sie bieten zusätzlich noch die Möglichkeit Dateien zu bearbeiten, allerdings bieten sie keine Möglichkeiten die einzelnen Fotos zu kommentieren, lediglich in Ordnern zu organisieren.

Fotobuch 2.0 – digital oder analog

Das klassische Fotoalbum wird heute kaum noch genutzt, dennoch ist es nicht ganz in Vergessenheit geraten und taucht in neue Form als Fotobuch wieder auf. Nicht zwingend muss es sich dabei tatsächlich um ein physisches Buch handeln, obwohl es durchaus seinen Reiz hat gemeinsam mit Freunden die Bilder durchzublättern und in Erinnerungen zu schwelgen. Fotobücher gibt es mittlerweile auch in digitaler Form und können online durchgeblättert werden. Der Vorteil davon ist, dass sie mehr interaktive Möglichkeiten haben und je nach Anbieter auch mit Ton unterlegt oder zusätzlich Videos eingebunden werden können. Neben der Möglichkeit das Fotobuch online anzusehen, kann es natürlich gedruckt oder in anderer Form zur Verfügung gestellt werden. Dies kann beispielsweise eine PDF-Datei sein, die man seinen Freunden verschicken kann oder auch auf eine CD gepresst werden, die man auch verschenken kann. Zudem können dann bei Bedarf auch jederzeit für Freunde, die Familie oder Verwandte weitere Fotobücher bei einem Anbieter wie Fotoparadies auf Papier in Druck gegeben werden.

Egal für welche Form des FotoSharings man sich entscheidet, man sollte immer bedenken, mit wem man die Fotos teilen will und welche Rechte abgegeben werden, wenn bestimmte Plattformen genutzt werden. Nur wenige lesen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, in denen nicht selten steht, dass sich die Plattformen zumindest die Nutzungsrechte sichern. Wer dies verhindern möchte, der hat beispielsweise noch immer die Möglichkeit auf ein Fotobuch auszuweichen oder kann Cloud-Dienste nutzen. Nicht zuletzt macht es auch Spaß sich nach einem gemeinsamen Urlaub oder einer rauschenden Feier in einer gemütlichen Runde die Fotos anzusehen. Viele TV-Geräte bieten die Möglichkeit externe Datenträger, auf denen Fotos gespeichert sind via USB anzuschließen. Damit können nicht nur die Fotos der letzten gemeinsamen Treffen betrachtet werden, es können auch gleich wieder neue Bilder von solch einem Treffen gemacht und mit der Planung des nächsten gemütlichen Foto-Abends bereits begonnen werden kann!

Foto: rawpixel.com

Autor: copymanspecial

Diesen Eintrag wurde am 28.09.16 in der Kategorie Inspiration, Sonstiges von copymanspecial veröffentlicht.