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Fotoblog von achtung-poster.de

Tipps, Tricks & News zu Fotografie und Bildbearbeitung.

Fotografieren mit dem Smartphone

Smartphones unterschiedlichster Anbieter befinden sich heute in jeder Tasche. Das Telefonieren und der Informationsaustausch via SMS sind dabei weit in den Hintergrund gerückt. Vielmehr steht die integrierte Kamera heute im Fokus der vielseitigen Funktionen eines modernen Smartphones. Der technische Fortschritt hat die Smartphone-Kameras beeindruckend revolutioniert. Diente die Kamera zunächst dazu einen unerwarteten Moment einzufangen oder einen Schnappschuss in sozialen Netzwerken zu posten, so stellen sich die Smartphone-Kameras immer mehr in Konkurrenz zu System- und Spiegelreflexkameras.

Immer höhere Auflösungen und unzählige Apps zur Bearbeitung der Fotos, lassen auch mit dem Handy wahre Meisterwerke der Fotografie entstehen. Doch was macht ein perfektes Handyfoto aus? Wer anspruchsvolle Fotos mit einer ansprechenden Bildkomposition machen möchte, ist den gleichen Anforderungen unterworfen, die auch ein professioneller Fotograf zu beachten hat. Ein gutes Fotos ist primär nicht von der Technik abhängig. Vielmehr kommt es darauf an, einen Blick für wesentliche Bilddetails und deren Positionierung innerhalb eines Fotos zu entwickeln. Bevor also das Fotografieren erlernt werden kann, muss zunächst der Blick geschult werden. Wer also eine gute Wahrnehmung und ein Gefühl für Licht, Stimmung und Bildaufbau hat, kann auch mit dem Smartphone fotografisch punkten.

Mit dem richtigen Blick für den Augenblick

Ein Foto ist eine Momentaufnahme. Es ist ein Augenblick, der sich nicht wiederholen lässt. Den richtigen Zeitpunkt für das Auslösen zu finden, ist die Herausforderung eines jeden Fotografen. Das Fotografieren mit dem Smartphone hat vielen Menschen die Fotografie näher gebracht. Aus dem spontanen Ablichten eines Selfies hat sich ein kreatives Hobby mit Anspruch entwickelt. Und viele Fotos können heute durchaus mit Bildern, die mit einer professionellen Kamera erstellt wurden, heranreichen. Auch werden mittlerweile Foto-Contests für Smartphone-Bilder veranstaltet. Die iPhone Photography Awards 2014 ist ein eigens von Apple in Leben gerufener Wettbewerb, der aufzeigt, wie beeindruckend und professionell Smartphone-Fotos sein können. Die eingereichten Bilder spiegeln deutlich wider, was für beachtliche Ergebnisse mit den kleinen Kameras in den Smartphones erzielt werden können. Doch auch bei der Betrachtung der Fotos wird schnell deutlich, dass sich der jeweilige Fotograf Gedanken um das Bild gemacht hat. Bildkomposition und Nachbearbeitung in Schnitt, Farbtiefe, Bokeh und Lichtstimmung sind optimal aufeinander abgestimmt. Das Foto bekommt eine bestimmte und klare Aussagekraft. Die Kamera ist dabei die Verlängerung des menschlichen Auges. Ziel eines jeden Bildes ist es, den Betrachter dazu zu bringen, das Foto zu verinnerlichen, eine Emotion zu spüren und den Blick länger als zwei Sekunden auf dem Bild zu lassen. Anspruchsvolle und beachtliche Werke können so auch mit einem Smartphone erstellt werden. Wer also ein gutes Auge für Situationen und Bildaufbau hat, kann sowohl mit einer klassischen Kameraausrüstung als auch mit der integrierten Kamera im Handy erstaunliche Fotos machen. Für ein wirklich gutes Foto ist die Technik zweitrangig und Mittel zum Zweck. Die teuerste und technisch modernste Kamera macht keine guten Bilder, wenn der Fotograf kein kreatives Auge dafür hat. Ein professioneller Fotograf wird sich jedoch niemals zugunsten einer Smartphone-Kamera von seiner Fotoausrüstung trennen, da eine Spiegelreflexkamera doch noch mehr Optionen bietet, an die die Funktionalität eines Smartphones nicht heranreichen kann. Aber auch für die Profis ist die Smartphone-Kamera mittlerweile durchaus ein ergänzendes und nicht zu verachtendes Handwerkszeug. Weitere nützliche Tipps erfahren Sie in diesem Fotografieren mit dem Smartphone Artikel.

Smartphone-Kameras mit unterschiedlichen Schwerpunkten

Die in Smartphones eingebauten Kameras unterschieden sich sehr deutlich. So legt jede Firma ihren Schwerpunkt auf andere Kamerafunktionen. Das beliebte iPhone 5 verfälscht schon mal die Farben, und der Autofokus ist relativ langsam. Dafür gibt es für kein anderes Smartphone so viele Apps zur Bearbeitung der Bilder. Damit lassen sich durchaus technische Defizite ausbessern, das Foto wird aufgewertet. Das Sony Experia Z hingegen besticht mit seinen 13 Megapixeln. Doch auch hier gibt es das eine oder andere Manko. Die Linse ist sehr klein, damit fällt nur wenig Licht auf den Sensor. Bei ungünstigen Lichtverhältnissen fängt das Bild schnell an zu rauschen. Auch mit der Bedienung des Kameramenüs muss sich ein Nutzer erst auseinandersetzen, es erschließt sich nicht sofort. Das HTC One hingegen hat zwar nur 4 Megapixel, dafür aber eine große Linse. Das bedeutet, die Bilder gelingen sehr gut und sind auch bei geringem Licht sehr klar und ohne Rauschen. Das Samsung Galaxy 5 überzeugt hier sowohl mit guten Bildern als auch mit einfacher Handhabung. Trotz umfangreicher Bildbearbeitungsfunktionen sind die Anpassungen der Fotos schnell zu realisieren. Einigen Betrachtern erscheinen die Fotos im Farbspektrum leicht übersättigt, doch dies kann leicht über die zur Verfügung stehenden internen Funktionen und durch optionale Apps dem persönlichen Geschmack angepasst werden. Und auch das Nokia Lumia 925 liegt mit einer Kamera weit vorne im Ranking. Mit diesem Smartphone können auch im Halbdunkel beeindruckend scharfe und farbechte Bilder geschossen werden.

Autor: copymanspecial

Diesen Eintrag wurde am 29.06.14 in der Kategorie Fototipps von copymanspecial veröffentlicht.